The Euro and Commodity Prices, Der Euro und die Rohstoffpreise 2

Second, we argued that to the restoration of competitiveness simply requires a EMU member to have lower inflation than Germany.  Therein lies the rub.  By Germany have such low inflation itself (preliminary August estimate of 0.8%), it forces others to risk deflation.   German officials cringe at the idea that it needs to run higher inflation.  Moreover, Germany industrial and government workers have seen higher wage settlements and a minimum wage has been introduced.  Much to the chagrin of Merkel’s critics on her right, the Chancellor has support other social programs, that her coalition partners, the Social Democrats endorse.   Als zweites argumentierten wir dass zur Wiedererlangung der Wettbewerbsfähigkeit von einem EWU Mitglied eine niedrigere Inflationsrate als Deutschland erforderlich ist. Hier liegt der Hase im Pfeffer. Indem Deutschland selbst eine solch niedrige Inflationsrate hat (vorläufige Augustschätzung von 0,8%), zwingt es andere zum Risiko der Deflation. Deutsche Beamte erschauernd bei der Idee dass eine höhere Inflation notwendig ist. Zudem haben Deutschlands Beschäftigte in Wirtschaft und Regierung höhere Tarifabschlüsse gesehen und ein Mindestlohn wurde eingeführt. Sehr zum Verdruss von Merkels Kritikern von ihrer rechten Seite, hat die Kanzlerin andere Sozialprogramme unterstützt, die ihr Koalitionspartner, die Sozialdemokraten unterstützen.
   
Third, to the extent that the lowflation is a function of weak economic growth and high unemployment (though not in Germany), it may not be amenable to monetary policy.  German officials have been clear in word, and the EU has been clear in deed, that the Stability and Growth Pact allows for greater fiscal flexibility that has been explored up until now.  This does not only refer to giving countries more time to meet the 3% deficit target, but also speaks to the flexibility that the creditor countries, like Germany, are not using.  This seemed to be as much, if not more, of Draghi’s message at Jackson Hole.  It is also likely to be the subject of heated debates at the weekend EU Summit.   Drittens hat zu dem Ausmaß dass die Inflation eine Funktion einer schwachen Wirtschaftswachstums und hoher Arbeitslosigkeit ist (jedoch nicht in Deutschland), ist diese nicht mit Geldpolitk behandeln. Deutschlands Vertreter haben es der Welt klargemacht und die EU hat das mit Wort und Tat klargemacht, dass der Stabilitäts- und Wachstumspackt größere fiskalische Flexibilität einkalkuliert als bis jetzt noch erforscht wurde. Das betrifft nicht nur die Zeit die Ländern gegeben wird das 3% Defizit Ziel zu erreichen, sondern spricht auch die Flexibilität der Gläubigerländer, wie Deutschland, die diese nicht nutzen. Das schien so viel, wenn nicht mehr, von Draghis Nachricht bei Jackson Hole zu sein. Es ist auch wahrscheinlich dass es die Thema von heißen Debatten auf dem Wochenende EU Gipfel sein wird.

The Euro and Commodity Prices, Der Euro und die Rohstoffpreise

Great Graphic: The Euro and Commodity Prices Der Euro und die Rohstoffpreise
 crb-and-euro  
This Great Graphic, constructed on Bloomberg, shows the CRB Index (white line) and the euro (yellow line) over the past six month.  It is not meant to imply a causal relationship; as in weaker commodity prices cause the euro to fall.   Diese Grafik, entwickelt auf Bloomberg zeigt den CRB Rohstoffindex (weiße Linie) und dem Euro (gelbe Linie) der letzten sechs Monate.
   
What we are interested in here is the news today that while the preliminary August euro area headline inflation ticked lower, the core rate actually rose.  In our discussions of the lowflation in the euro area, we have emphasized a three considerations.   Wir sind hier in die heutigen Nachrichten interessiert dass die vorläufige Inflationsrate im August in der Eurozone niedriger tickt, während die Kernrate eigentlich stieg. In unseren Diskussionen über lowflation in der Euro Zone haben wir drei drei Faktoren hervorgehoben.
   
First, we argued that the disinflation/deflation in the periphery was the actually a sign that the system (monetary union) monetary union was working.  This can be understood as tantamount to an internal devaluation.  This is the alternative to the external devaluation that so many economists called for when they argued Greece, or Cyprus, or Portugal or Italy, or Spain should exit the EMU, devalue, and perhaps, re-join.   Als ersten Punkt argumentierten wir dass Inflation/Deflation am Rand ein Zeichen wäre, dass das System Währungsunion funktionieren würde. Dies kann auch gleichbedeutend mit einer internen Entwertung verstanden werden. Dies ist die Alternative zur externen Entwertung die so viele Volkswirtschaftler forderten und argumentierten dass Griechenland, Zypern, Portugal, Italien oder Spanien die EWU verlassen, entwerten und vielleicht wieder eintreten sollten.

Umgang mit elektronischen Medien bei bildungsfernen Schichten. Ein Widerspruch?

“Bildungsfern“

Aus verschiedenen Untersuchungen findet hier eine Annäherung an das Wort „Bildungsferne“ statt, gefolgt von Hindernissen die Ferne zur Bildung zu reduzieren, sowie die Auswirkungen auf den Umgang mit elektronischen Geräten.

Gruppentypologie

In einer Studie an der Uni Linz durchgeführten Studien werden sechs Gruppentypologien entwickelt:

  • „Personen mit geringer Statusmobilität“, d.h. relativ hohe Berufsunzufriedenheit korreliert mit geringer Bereitschaft zu Veränderungen
  • „Praktikanten“ mit wenig Erfahrung in Lesen und Bildung
  • „Autodidakten“ mit wenig Vertrauen in Lernprozesse
  • „Personen mit Versagensängsten“
  • „Selbstlose“ mit starker familiärer Orientierung

 

Generell konnte in dieser Untersuchung gezeigt werden, dass die Gruppe der „bildungsfernen“ Personen nicht als in sich geschlossene homogene Gruppe zu betrachten ist. Vielmehr gibt es komplexe Ursachenbündel, darunter sozialisations- und persönlichkeitsbezogene Faktoren auf der einen Seite und sozioökonomische Rahmenbedingungen auf der anderen, welche den Zugang zu Weiterbildung erschweren bzw. verunmöglichen können.

Benachteiligungsfaktoren

Als relativ konstante Benachteiligungsfaktoren werden angeführt[1]

  • niedriger Bildungsgrad der Eltern, Mangel an bildungsförderlicher Vernetzung
  • gesellschaftliche Isolation, einschränkende soziale Strukturen
  • physische oder psychische Behinderung, chronische Krankheit
  • mangelnde Deutschkenntnisse
  • mangelnde Infrastruktur vor Ort (Verkehrsmittel, Bildungsangebote u.a.m.)
  • Zeitmangel auf Grund von Betreuungspflichten
  • Geldmangel auf Grund von Erwerbslosigkeit oder prekären Arbeitssituationen bzw. hohe
    Ausbildungskosten, die durch Förderungen nicht ausreichend kompensiert werden
  • Nicht-Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen sowie
  • Diskriminierung am Arbeitsmarkt

Bildungsbarrieren

Die vorhandenen und wahrgenommen Barrieren für den Erwerb von Bildung sind [2]

  • Perspektivenlosigkeit
  • Fehlende Nutzenerwartung in persönlicher und beruflicher Hinsicht
  • Negative Lernerfahrungen
  • Geringe Bildungsaffinität im sozialen Umfeld
  • Familiäre und berufliche Probleme
  • Informationsdefizite

 

Bildungsungleichheit in der Schule

Anzeichen für Bildungsungleichheit lassen sich bereits im Schulwesen und den dazu durchgeführten Untersuchungen erkennen. Im nationalen Bildungsbericht wurde das Chancenverhältnis von Schülern mit Matura mit den folgenden Untersuchungsmerkmalen untersucht:[3]

  • Urbanisierungsgrad
  • Bildungsniveau der Eltern
  • berufliche Stellung der Eltern
  • Migrationshintergrund

 

Arbeitsmarkt Österreich 2003, sozialdemographische Variblen

Veränderbare sozialdemographische Variablen mit einem wesentlichen Einfluss auf den Bildungsabschluss sind in einer Arbeit über den österreichischen Arbeitsmarkt 2003 herausgearbeitet worden.[4] Dazu zählen

  • Geschlecht
  • Regionen
  • ethnische Herkunft
  • soziale Schicht
  • fehlende Skills: Analphabetismus, Defizite bei neuen Medien, fehlende Einfacharbeitsplätze.

 

Zusammenfassung und Ausblick

Aus den Untersuchungsergebnissen lassen sich Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren und der Wahrscheinlichkeit von weiteren Schulbesuchen und Langzeitarbeitslosigkeit ableiten. In späteren Jahren wird dann Weiterbildung als zusätzliche Belastung zum Stress der aktuellen Lebensbewältigung[5] und davon ausgelöste Veränderungsprozesse als Bedrohung empfunden.

Auf gesellschaftlicher Ebene und in einem meritokratischem Gesellschaftssystem wird der Zusammenhalt der Gesellschaft jedoch durch die fehlende Belohnung der individuellen Leistung gefährdet.[6]  Auf individueller Ebene wird in Folge die Prämisse der Bildung als Schlüssel für Wohlstand und soziale Gerechtigkeit in Frage gestellt und Gegner der digitalen Entwicklung sehen sich in ihren Überzeugungen bestätigt.

Mit der vermehrten Verbreitung von Bildungsinhalten über digitale Medien werden Menschen mit distanziertem technologischem Verhältnis verstärkt verdrängt und in die Rolle von Bildungsfernen gedrängt.[7]

In einer in der Schweiz durchgeführten empirischen Studie über Medienkompetenz bei Eltern zeigt dass bildungsferne Erwachsene deutlich weniger Kurse zu den neuen Medien besuchen, obwohl das Bedürfnis nach Weiterbildungsangeboten stark ausgeprägt ist.[8]

In einer in Oberösterreich durchgeführten Arbeit über die Zukunft des Bildungsmarketings wird betont, dass sich die Chancen von „gering-qualifizierten Milieus in prekären sozialen Lagen“ sich weiter verschlechtern werden und „besondere Aufmerksamkeit den Bildungsmotiven dieser Milieu geschenkt“ werden soll.

 

 

Elektronische Medien und Bildung

Es zeigt sich bei bildungsfernen Schichten mit eingeschränkten Möglichkeiten eine starke Ausrichtung der Familie auf elektronische Medien, da Freizeitangebote nur sehr eingeschränkt genutzt werden können.

In einer Untersuchung über das Medienverhalten von Kindern konnte gezeigt werden dass die Auswirkungen des Bildungsniveaus der Eltern auf Kinder dramatisch sind. [9]

Bemerkenswert ist auch eine Veränderung im Leseverhalten in den vergangenen Jahren. In einer 2013 und 2007 durchgeführten Vorlesungsstudie konnte gezeigt werden, dass vor allem bildungsferne Eltern und Väter durch Apps gewonnen wurden und häufiger ihren Kindern vorlasen.[10]

In der Altersgruppe bei Jugendlichen und Kinder ist die Art der Nutzung von elektronischen Geräten das markante Unterscheidungsmerkmal der verschieden Gesellschaftsgruppen und „unterscheidet sich deutlich entlang ihres formalen Bildungsniveaus.“[11]

Bei dieser Untersuchung zeigt sich, dass der Bildungsstand eine markante Auswirkung auf die Nutzung der elektronischen Medien hat.[12] Damit wird auch die Bedeutung einer formalen Bildung, als auch die subjektive Werthaltung der Bildung ersichtlich.

 

Conclusio

Im Hinblick auf die Anbietung von elektronischer Unterstützung im Bildungswesen lässt sich bisher nur für den organisatorischen Rahmen eine markant positive Wirkung nachweisen. Somit wird im Rahmen der Mediendidaktik das Potential von neuen Medien vor allem im zeitlichen und inhaltlich flexiblen Angebot von Lernangeboten gesehen.[13]

Auf der Kulturebene von Gesellschaften sind tradierte kulturelle Standards, wie hier in diesem Fall Bildung, unterschiedlich ausgeprägt. Das Postulat einer Bildung von mündigen und selbständigen Bürgern wird für die Entwicklung einer Bildungskultur weitgehend gefordert und angenommen. [14] „Bildungsfern“ kann nun als Defizit an institutionalisierter Bildung und Weiterbildung, sowie Mangel an Lernskills festgemacht werden. Wie weit Werthaltungen zu Bildung nun in bildungsfernen Gesellschaftsgruppen übernommen worden ist kann nur indirekt beantwortet werden und in Thesen formuliert werden:

Elektronische Geräte stellen an sich keinen Widerspruch für bildungsfremde Schichten dar. Der Unterschied liegt in der Nutzung, die wiederum auf verschiedenen Ursachen, wie Wissens- und Bildungsdefizite, als auch Mangel an erlernten Fähigkeiten herrühren kann. Bildungsverweigerung an sich stellt ein für Individuen subjektiv begründbares Verhalten dar wenn sich keine Verbesserung der Lage ergibt. Um hier die Distanz der Bildungsinstitutionen zu den unartikulierten potentiellen Bildungsinteressen von bildungsfremden Gruppen zu vermindern ist ein Umdenken bei der Ansprache und Gewinnung dieser Adressaten notwendig, wobei mögliche Ansätze der Schichten bzw. Perspektiven aus der Organisationskultur und Kulturforschung vorhanden sind.

 

[1] „‘Bildungsferne‘ für Bildungsberatung erreichen. Ein aktuelles Forschungsprojekt im Tagungsband“ im Tagungsband: Hammerer, Marika/Kanelutti-Chilas, Erika/Melter, Ingeborg (Hg.) (2013): Zukunftsfeld Bildungs- und Berufsberatung. Das Gemeinsame in der Differenz finden (W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld)

[2] learn forever Plenum, Wien, 15.3.2013

[3] runeforth, M. & Lassnigg, L. (Hrsg.). (2012). Nationaler Bildungsbericht Österreich 2012

[4] Bernd Obermayr, „Bildungsferne Gruppen“, Impulspapier, Zukunftszentrum Tirol 2003

[5] Bildungsferne Zielgruppen in der arbeitsmarktorientierten Weiterbildung, Haberfellner, Gnadenberger, ams info 286

[6] Rolf Becker, Lehrbuch der Bildungssoziologie,  S.38

[7] Bernd Obermayr, „Bildungsferne Gruppen“, Impulspapier, Zukunftszentrum Tirol 2003

[8] Studie: Medienkompetenz und medienerzieherisches Handeln von Eltern. Eine empirische Untersuchung bei Eltern von 10- bis 17-jährigen Kindern in Basel-Stadt,  Olivier Steiner, Marc Goldoni, Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Soziale Arbeit Institut Kinder- und Jugendhilfe 2011

[9] Jan Frölich, Gerd Lehmkuhl Schattauer Verlag, 2012Computer und Internet erobern die Kindheit: vom normalen Spielverhalten bis zur Sucht und deren Behandlung

[10] Lesepraxis von Kindern und Jugendlichen: Die Bedeutung von Familie, Schule und Peers für die Beschaffung und Nutzung von Lesestoffen, Marina Mahling Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2016, S.15

[11] DIVSI U25-Studie: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt, https://www.divsi.de/publikationen/studien/divsi-u25-studie-kinder-jugendliche-und-junge-erwachsene-in-der-digitalen-welt/

[12] Digitale Kompetenzen für eine digitalisierte Lebenswelt Eine Jugendstudie der AK Wien, durchgeführt vom

Institut für Jugendkulturforschung, Philipp Ikrath und Anna Speckmayr, Wien, 2016

[13] Kerres, M. (2003). Wirkungen und Wirksamkeit neuer Medien in der Bildung. In R. K. KeillSlawik, M. (Ed.), Education Quality Forum. Wirkungen und Wirksamkeit neuer Medien. Münster:Waxmann.,

[14] Wert und Werte im Bildungsmanagement: Nachhaltigkeit – Ethik – Bildungscontrolling, Gerd Schweizer

  1. Bertelsmann Verlag, 2010 – 280 Seiten

Austrian Elections

Some thoughts to remember.

Austrian Elections
“TrEUmp”
A Black Swan being nice, polite, sensitive, considerate.

Hofer should be become president according to
Elliott Wave and the US example

s&p vs atx
s&p vs atx

 

the public sentiment in rural areas
retired people
Van der Bellen should become president according to
social media ranking #14, w47/2016

the political establishment
left wing social groups

One can assume that even people who are not happy with Hofer will say “this has to happen to change something”. EU friendly, yes, but too weak to resist the anger.
A recent survey is looking at the anti-globalization sentiment, implying the rejection of variety. One may assume that people who favor national boundaries do not take advantage of the variety of products.
Some keywords and thoughts:
Fear of change.
Interruption of routine.
Repressed feelings surface.
Rage is undifferentiated.
Fight for survival. The language of long-time parties does not reflect and picture these emotions.
New keyword for Europe could be “TrEUmp”
Educational Elite vs. working class people.
Politicians repeatedly say to take care of people. The people concerned still feel to be left alone.
Mutual claim competitions arise.
The notion “national” had a bitter taste in Europe in the past. Now it seems to become a more and more accepted standard in EU member states.
People fear that religious freedom annuls public law.
The ongoing power struggles among and shift of groups of power.
Another Black Swan coming?

potenial core meltdowns in Europe

The cooling water is heated in:

Country Reactor Since Temperature in Degrees Celsius
Slovakia Bohunice-3 1991 ca. 55
Slovakia Mochovce-1 1998 n.a
Czech Republic Temelin-1 2000 55-60
Czech Republic Dukovany-1 1992 55-60

If you are no longer sure whether the reactor pressure vessel can withstand the emergency cooling water at normal temperature, then one should be alarmed.’

 

There are at least 18 active nuclear reactors in the Czech Republic, Belgium, France, Finland and Slovakia with problems regarding the stability of the reactor pressure vessels. Research conducted by WDR and ‘Süddeutscher Zeitung’ (SZ), the emergency cooling water is preheated to a temperature of up to 60 degrees Celsius with the intend to reduce the risk of a breaking steel reactor pressure vessel when cooled with cold water which could result in a core meltdown.

https://www.tagesschau.de/ausland/bruechige-reaktoren-101.html

 

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Culture Cafe Austria Japan

田舎暮らしは何と素晴らしい秋季号 Outskirt Life Is So Beautiful! ~~~~Autumn Issue

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 coffee is ready
coffee is ready

カフェはオールシーズン。では何故この秋季号でカフェを特集するのでしょう?ジェフといぬい氏はカフェをとても愛していて、ずっと以前からオーストリアと日本のカフェに関する特集を出そうと話し合っていました。

夏は終わり、私達の地域では涼しいそよ風が吹いています。秋といえば何を恋しく思うでしょう?そうです、体と心を温める一杯の暖かいコーヒー ですね。

ということで、「田舎暮らしは素晴らしい」の短い秋季号をカフェ特集でまとめることにしました。私たちはカフェで、そして自宅で、コーヒーをたくさん飲みながらカフェについての記事を書きました。記事同様、カフェと秋をフォーカスした写真もお楽しみ下さい。

 

 coffee machine
coffee machine

第一章 オーストリアのカフェ  by ジェフ

<歴史>

ウィーンのカフェがどのように始まったかについては沢山の伝説がある。一番よく知られているのが1683年のトルコによる第二次ウィーン包囲だ。その時、トルコ人の服装をしたコルシツキー氏が敵の駐留地をくぐりぬけ、ロレーヌのチャールズ王にメッセージを届けた。彼の勇敢な行動に対する褒美は不思議な茶色の豆で一杯の袋だった。この豆をもとに彼はカフェを始めようというアイディアを得た。しかし実際には、ウィーンの裁判所に勤め、出身地でコーヒー豆の処理をよく知っていたデオダートが始めた。

ウィーンのカフェの特色は始めから既に存在していた。有名なグラス一杯の水、何層にもなった泡立てミルクである。ビリヤードやカードゲーム用テーブルもカフェに備えつけられていた。しかしながら、カードゲームは危険とみなされ18世紀の終わりまで禁じられており、罰金はカフェのオーナーを破産させることもあった。

1720年ころには新聞を並べることが慣習となった。世界中からのニュースに精通できるこの新しいサービスは知識人、作家、芸術家を夢中にさせた。ウィーンのクラマースコーヒー店がこ
のサービスを始めたが、大声で討論している他のカフェとは対照的に、このカフェでは静寂が支配し、新聞をめくる僅かな紙ずれの音だけが聞こえる程度だった。貴族は反貴族的な新聞が
置いてあるこの場所を危険とみなした。

19世紀半ばには大きな進展があった。

ウィーンのカフェ新時代の礎石となったのはマーティン・ディーガントで、彼はウィーンで最初のコンサートカフェを開いた。ウィーン市民は刺激を受けコンサートに殺到した。果てしの無い議論と政治化の延長上にカフェの成功があるという異見は少ない。

コンサートには午前6時に始まるものもあったが、8時には既に座る場所はなかった。モーツアルトはコンサートカフェへ通うことを愛しており、彼の音楽への反響を直に確かめた。またベートーベンもコンサートカフェへ行き演奏した。19世紀、急に現れたカフェを養ったのはヨハン・シュトラウス1世とヨーゼフ・ランナーを擁する弦楽四重奏団だった。その反響により、彼らは全ヨーロッパを魅了した。そこで彼らはポップスターのような喝采を受けたのである。

 coffee machine
coffee machine

<カフェの危機>

1950年代に「カフェの大危機」が始まった。レジャーのパターン変化し、アメリカ風やイタリア風のエスプレッソバーが非常な人気を博したため、有名なカフェまでが閉店せざるを得なかった。

幸いなことに、伝統的な魅力を備えた典型的なウィーンのカフェがまだたくさん残っている。

1970年から1983年にかけて、社会変化により、ウィーンのカフェは最も難しい時期を迎えた。自動車、セカンドホーム、テレビがコーヒーハウスを背景に追いやった。伝統的なカフェやワイナリーがますます貴重なものとなった。加えて、商業や産業を取り締まる法律が変えられ、コスト重視の規則がたくさん導入された。この当時、多くの伝統的なカフェが閉店せざる
を得なかった。1983年、ウィーンのカフェは誕生300周年を祝った。ウィーン市民の多くがもう一度コーヒーハウスの優れた点について考えるようになり、カフェは再び満席となった。従って長く続いた危機は終わりを迎えた。

カフェの人気は再び上昇するかのようにも見える。多くのカフェは旅行客のおかげて非常に潤っているのだが、コーヒー産業は明らかに弱体化している。

2015年、ウィーンのカフェには料金を上げるものがあった。しかし慎重なカフェもあった。「お客さんを苦しめてはならない。彼らは喜んで値上げ分を払おうとはしていないのであり、どこが採算ラインのぎりぎりなのか注視しなければならない。多くのお客が10セントの値上げに不機嫌な対応を見せている」と彼らは言う。この年の初め、グンペンドルファー通りにあるカフェシュペールのオーナーは料金を上げたいと思っていたが「ここの常連客はしまり屋でひどく文句をいうでしょう。しかし、注意深くならなければならないのは、愚痴をこぼしたり文句を言う人がいなくなった時です」と彼は今述べる。

今日、ウィーンのカフェはかつてないほどの賑わいだ。安い電話をかける機会の代わりに、今やネットサーフィンする機会がある。ヨハン・シュトラウスのワルツに加えて、今は現代のDJサウンドがある。ウィーンの電子楽器アーティストは、メランコリックなノリのサウンドで世界的に有名な「コーヒーテーブル音楽」を創り出した。スターバックス社はアメリカ式に大きなソファを提供しセルフサービスを導入している。以前にも増して人々はコーヒーでくつろぐちょっとした休息、つまり、ストレスフルな毎日の繰り返しからしばし解放されることを熱望しているのだ。ウィーンのカフェのユニークな雰囲気は21世紀において全ての年齢層の人々が求める根本的な要求を満たしてしているのだ。

カフェはコミュニケーションのための場所であるため、雑談をするのにも使われる。リラックスしてアイディアの交換をすることができる。見解の交換は、独りでも、世界を話し相手としてでも行なうことができる。地球上でこのような機会は他にあるだろうか?雰囲気もカフェにとって非常に重要だ。沢山の作家がカフェを仕事場とする理由である。中立的で小奇麗な場所で新しいアイディアが浮かび、紙やタブレットに記すことが可能になるのである。

価格を比較する場合、例えばエスプレッソをセットで注文しなければならない。場所によるが、ここでは1.8ユーロから2.5ユーロ、あるいは3.5ユーロにもなる。ユーロ導入前は小さなエスプレッソが0.8ユーロから1ユーロだった。

 coffee machine
coffee machine

<カフェとジェフ:対談>

いぬい氏:オーストリアのカフェとは何か簡単に説明して欲しい。

ジェフ:一般的に言ってカフェは大きく二つのグループに分かれる。一つは「伝統的」なカフェで、もう一つは「現代的な」ものだ。伝統的で古風なカフェは主にウィーンにある。それらの特徴は時間が止っている点だ。インテリアは古く、新聞が積まれ、音楽が流れない。

現代的なカフェは音楽を流し、インテリアはもっと新しく、もっと沢山の種類のコーヒーを提供する。

詰まるところ、カフェを「居間の延長」と考える場合、その好みによって、そして、無論、出されるコーヒーの種類によって行くべきカフェが決まる。

古典的なカフェの場合、人々は新聞や雑誌に目を通すために行く。(レポートなどを)書かねばならない学生もがこの静かな雰囲気を楽しむ。昔も、そして今も、それは若いもしくは年齢の高い恋人たちが時を過ごす場所である。

カフェは世界的に見ればデモクラシーの場と考えられたし、シュテファン・ ツァイクを引用すれば、何時間座っていても寂しく感じない場所である。

今日ではカフェは多くの新聞に加えてWi-Fiを導入し、また、人々の気を惹くメニューも提供している。

28種類のコーヒーを注文できる。何にするか決めるまで少し時間がかかる。だが、人々は普通「ファーレンガーター(薄めのエスプレッソ)」あるいは「モカ」を注文する。

音楽のかかった現代的なカフェへ行く場合「カフェラテ」や「カプチーノ」を注文することもできる。

注文される飲み物に関する最近の調査によれば、75%がコーヒー、41%がココア、36%が紅茶である。

人々に会うため、おしゃべりしたり、重要なことやそうでないことを議論するため、そしてリラックスをするためにカフェへ行くのである。人生そのもの、そして人生の諸事を哲学的に考
察することはコーヒー豆のクオリティーと分かちがたく結び付いている。つまり、良いコーヒー豆とうまいコーヒーは脳が可能性の宇宙の中へ入るのを助ける。この考えが多くの思想家や小説家をカフェへ誘った、いや今も誘うのだと思う。

重要な点は一杯のコーヒーの値段である。ユーロが導入されてから、それは10倍に上がり、多くの人々がカフェで友人と会う回数を減らさねばならなかった。これがヨーロッパ人がユーロと物価に関して抱く一般的感覚だ。

カフェはまた次のようなものでもある。

あなたの周りの10の外国語を融かすメルティングポットだ。

ラジオやテレビのインタビューまた寸劇の行なわれる場所だ。

ショッピングセンターの中の休憩所だ。

所得の低い人々にとっては家庭での鋭気を養う場所である。

商取り引きがなされる場所である(映画「第三の男」を観よ)。

政治的な発展が起こり形を成す場所である。

時が止まっている場所である。

いぬい氏:どのくらいの頻度でカフェに行くの?

ジェフ:家庭の事情や仕事のスケジュールによって、日に2~3回から月に2~3回の間で変わる。

いぬい氏:どのカフェを選ぶかでコーヒーの味は大きく変わる?

ジェフ:ブランドによってコーヒーの味は変わるので、カフェを選ぶ時の重要な指標になる。

いぬい氏:カフェへ行く目的は何だろう?

ジェフ:カフェは観察の場にもなる。人々は周りを見ながら、思いや夢を巡らせて何時間も過ごす。これは、世の中で、自分の周りで、何が起きているのかをただ知りたい小説家や芸術家
その他の人々にインスピレーションを与える。重要な点は、一人の客として、一杯のコーヒーで何時間も座り続け自宅にいるかのようにくつろげることだ。独りで座っていても、周りに
お仲間がいるということだ。思想や社会的身分が違っても平等に扱われるので、多くの革命が芽生える場所となった。

いぬい氏:いつ、どんな時にカフェへ行くのだろう?

ジェフ:「いつ」という質問に答えるのは非常に難しい。とてもたくさんの機会があるからだ。

仕事帰りに息抜きが必要な時、特別な事柄や思想について話し合わねばならない時、ただ単に脳を休めたい時、インスピレーションや新しいアイディアが欲しい時、ただコーヒーを味わい
たい時などだ。

いぬい氏:どのようにカフェを選ぶ?

ジェフ:カフェを選ぶ時、基準は味と雰囲気だ。居心地が良くなければならないし、コーヒーの香りが好みと一致していなければならない。例えばリビングルームで座っているかのように感じる環境も重要な要素だ。コーヒー片手に物思いに耽っている時、入ってくる人、出て行く人、通り過ぎる人がどういう類の人々なのかを観察すれば必ずインスピレーションが喚起される。時に、商用で静かな環境で人と会い話し合うこともあるだろう。また時には愉快に音楽を楽しみながら友人に会うこともあるだろう。騒音に満ちた世界に住む多くの人々にとって、うるさい環境か、あるいは静かな環境かというのは重要な事柄だ。
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第二章 日本とカフェ  by いぬい氏

<歴史>

オランダに代表されるヨーロッパの国々は17世紀に中東でコーヒーを発見しました。間もなくカフェがヨーロッパに現れました。しかし日本が初めて商用のコーヒー豆をヨーロッパから輸入したのは1856年のことでした。1888年に東京で初めての本格的カフェがオープンしましたが、2~3年で消えました。これは、当時コーヒーが非常に高価だったため、また、日本の文士や芸術家がカフェのサロンとしての役割に気付かなかったためです。あるいは、もっと単純
に、コーヒーの味が一般的な日本人を惹きつけなかったからでしょう。コーヒーの風味は当時の日本人が何倍も飲み慣れていた緑茶の味と非常に異なります。

日本でコーヒー文化がなかなか広まらなかったのと対照的に、インスタントコーヒー(特許をとっておらず)と缶入りミルクコーヒーを最初に発明したのは日本人です。

今やカフェは日本のいたるとこにありますし、コーヒー抜きで日本の社会生活を語ることはできません。

しかしながら、日本のカフェ文化はヨーロッパのカフェの伝統とは非常に異なることを申し添えねばなりません。

ウィーンでは1972年までカフェが食べ物を出すことは禁じられていました。ユネスコは2011年にウィーンのカフェを無形文化財に指定しました。これらはオーストリアと日本の間にある違いのたった2例に過ぎません。
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<日本のカフェ>

コーヒーより食べ物に重きを置くカフェがたくさんあります。それらのカフェは軽食のみならず、本格的なランチや豪華なディナーまで提供します。この国ではカフェとレストランの境界は多くの場合曖昧です。コーヒーしか出さない純喫茶は非常に珍しいのです。[German translation below]Cafés in Japan

ある調査によれば300人中124人がファーストフード店でコーヒーを飲みます。何百円かを払えばコーヒーとソフトドリンクが飲み放題というファミリーレストランもあります。言うまでもなく、こういうところのコーヒーは一般的に美味しくはありません。同じ調査によればほぼ50%の日本人がコーヒーは安ければ安いほどよいと考えています。同じ割合の日本人が味も重要と答えていますが。カフェを選ぶ時、多くの日本人が雰囲気やインテリアを気にしますが、コンビニでは100円程度で「まあまあうまい」コーヒーを飲ことができます。

多くの日本人はエスプレッソを選びません。彼らの間で一般的なのはヨーロッパ人が「ネスカフェ」と呼ぶものです。味を薄めるためエスプレッソにお湯を足したものと言えばよいでしょうか。アメリカンコーヒーは日本人にとって弱すぎます。エスプレッソとアメリカンコーヒーの間に位置するものが「ヨーロピアンコーヒー」と呼ばれ、大多数の日本人が選ぶコーヒーです。もちろん、シアトルスタイルのコーヒーショップが日本でも増え、そこでは濃い牛乳がたくさん入ったエスプレッソを飲むことになります。

カフェへ行く目的ということになると、どんなカフェであれ、ほぼ50%の日本人は時間潰しに、あるいは休憩のために、コーヒーを飲みます。同じくらいの日本人がコーヒーを飲みながらおしゃべりをします。その調査によれば、カフェへ行く2番目に多い理由はランチをとることです。

約47%の日本人はカフェで1回あたり30分から1時間を過ごします。ほぼ22%が1時間から1時間半、ほぼ18%が30分以内という調査結果です。

私の個人的な感覚ですが、日本人は昼間にカフェへ行き、夜はリラックスするため(興奮するため)バーやパブや居酒屋へ行きます。ここのカフェのほとんどが9時頃に店を閉めます。数でカフェに勝る酒場は夕方から夜明けまで営業しています。

加えて、1980年代にはコーヒーとアルコールの両方を出す「カフェバー」が流行しました。話を面倒にするのは、日本のカフェ全てがが、ヨーロッパでカフェと呼ばれるものとは限らない点です。一例が「メイドカフェ」で、そこではメイドのコスチュームを着た女の子がチャーミングな笑顔と言葉をふりまいてファンシーな食べ物とドリンク(コーヒーとは限りません)を提供します。これは明らかに男性中心的でフェミニズムに悖ります。付け加えると、そもそも、これはカフェではありません。

もう一つの例が「ネットカフェ」と「マンガ喫茶」です。ネットカフェではインターネットに接続されたPCを使うことができ、また、ご要望ならコーヒーを含むソフトドリンクを飲めます。マンガ喫茶はネットカフェと非常に似ています。好きなだけマンガを読むことができ、フリードリンク(コーヒーが欲しければコーヒーも)を飲めます。これらの「カフェ」に泊り込む人もいます。つまり、これらのカフェは安いホテルとしても機能します。これはヨーロッパのカフェと非常に異なる点です。

学生街では大抵ヨーロッパ人がカフェと呼ぶものがあり、そこでは音楽を楽しみ、愛や芸術、政治、そしてたまにはジェフの好きな哲学を論じています。昨年、帯広畜産大学のキャンパスにコーヒーとチーズケーキを出すカフェがオープンしました。いつかそこへ行って雰囲気を確かめたいと思います。

帯広市にはいくつか美味しいカフェがあります。残念ながら、最近、カフェでコーヒーを飲む時間がありません。時間が許せばそれらのカフェへ行き、写真を撮り、記事を書きたいと思います。
waitress

<エピソード1 最高のコーヒーと最悪なコーヒー>

大学生の時、私には素敵なガールフレンドがいました。私たちの恋の始まりはドラマティックでした。彼女は婚約していたのですが、何度も何度も口説きました。彼女は最初私のことを笑っていましたが、次第に私へ気持ちが移り、私の恋人となったのです。その時私はどれほど幸せだったことか。

私たちはよくカフェで会い、話しました。彼女は裕福で保守的な家庭で育ったのですが、安っぽい学生用のカフェやレストランで私と時間を過ごすことを嫌がりませんでした。お金は問題ではなく愛だけが重要でした。最高に美味しいコーヒー、最高に楽しい時間。カフェで私たちが何を話したのかよく覚えていません。多分、取るに足らない下らないことだったのでしょうが、私たち二人にとっては意味があったのです。

しばらくして、私は大学を卒業し大学院で学ぶことを決めました。生活費を稼ぐために予備校で教え、大学院の試験に合格するため勉強しました。

段々と彼女に会う時間がなくなりました。それは彼女も同じでした。彼女は大学を卒業後忙しいキャリアウーマンになりました。私たちは次第に直接会うより電話で話をする方が長くなりました。

そのうち私の誕生日がやってきましたが何も起こりませんでした。その日、彼女は友人と会っていて私の誕生日を忘れたのです。私は彼女との関係が終わったと思いました。たかが誕生日です。しかし彼女が私に満足していないことは明らかでした。次の日、彼女は私に電話で詫びました。そして、彼女が好きな5つ星レストランへ私を誘いました。彼女の申し出を断るべきだったと思います。しかし結果として、私は、それまでで最も豪華なフレンチのフルコースを口に運びましたが、砂のように味気ないものでした。その夜、彼女はきれいでした。だからどうだというのでしょう?私たちは語るべき話題がなく、すぐに静かな夕食は終わりました。彼女がパパのクレジットカードでその夕食のためにいくら払ったか私は知りません。

一週間くらい後に私たちはマクドナルドで会いました。私は彼女と別れる話を持ち出しましたが、彼女は私がそう出るだろうと予測していました。彼女は誕生日を忘れることが別れるほど悪いことなのかと私に訊きました。私は、誕生日のことだけで別れようと思ったのではなく、私たちの付き合いが新鮮さを失ったのが理由だと答えました。最終的に彼女も別れようという気になって、2年間一緒にどれほど素晴らしい時間を過ごしたかということを覚えておきましょうと言いました。「連絡を取り合いましょうね」というのが彼女の最後の言葉でした。そのマクドナルドのコーヒーはそれまでの人生で最もまずいものでした。二人分のコーヒーに私は200円少々を払いました。3ヵ月後、彼女は妊娠し、私の親友の一人である銀行員と結婚しました。それでも私はいまだに彼女を愛しているのです。
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<エピソード2 暇を持て余した裕福な女性がカフェで待つ>

32歳の時、日本語教師になるために生徒が学ぶ札幌の学校で日本史と日本の地理を教えていました。様々な年齢層の生徒が学んでいました。一番上で70歳以上、一番若い生徒で20歳くらいでした。その頃、私は自宅アパートに近い素敵なカフェを見つけました。十人もお客が入れば満席でした。私は小さなカフェが好きです。とてもくつろげるからです。加えてマスターが私の好みの厳選した南米産コーヒー豆を使っていました。授業が終わった後、一人の中年女性が私の好きなカフェの名前と住所を教えて欲しいと言ってきました。私は彼女にそのカフェを勧めました。大失敗です。

一週間が過ぎたころ、私は彼女からしばしば電話をもらうようになりました。彼女はそのカフェにおり、私に会えたら嬉しいというのです。私はシンクタンクで働き終えた後、その学校で教えていたのでいつも非常に忙しかったのです。彼女の誘いを断ると、「いいんです。あなたが来なくても私はこのカフェが閉店するまでただ待っています」と彼女は言いました。

彼女の電話は脅迫以外の何物でもありませんでした。彼女は札幌から遠い町に住んでおり、カフェへ来るのに何時間も費やしていました。私が現れないと、彼女は何時間も無駄にしました。歩いて数分のカフェへ行かないというのは彼女に対して失礼な態度ではないでしょうか?彼女は40歳くらいで男性の心理をよく知っていました。三度目か四度目の電話をもらった後で、私は彼女のよく考えられた戦略に降伏し、カフェへ行きました。

彼女は小説を読んでいました。入り口の私を見ると微笑みました。私は何か「善いこと」をしたかのように感じました。そうです、私はすっかり彼女の手の平の上で弄ばれていたのです。こうして、そのカフェで彼女と数回会いました。ある日、彼女は映画券をくれました。私は彼女と一緒にハリウッドのラブストーリー映画を観て、気前の良い夕食を彼女のおごりでいただきました。彼女はワインの杯を重ねました。この関係がそのままヒートアップすれば、彼女とベッドを共にすることは避けられませんした。

彼女は結婚しており、彼女の金持ち夫は競馬馬を生産する大きな会社を経営していました。彼女はリベラルで進んだ考え方をする女性でした。美味しいコーヒーを飲みながら彼女と語るのはいつも愉しかったのです。私は伝統や因習や古い道徳に背くことを厭わない先進的な男だと思っていましたが、それは誤りでした。彼女との関係をもう一段引き揚げる自信はありませんでした。私はまたその学校のもう一人の生徒である女の子と付き合っていたのです。このように困難を極めていた時、日本を離れカナダで学ぶチャンスがまわってきたのです。私は神に感謝しました。カナダでの一日目、雲ひとつない青空の下で新鮮な風が吹き抜けました。この時、私は、彼女の悪夢のストーキングから解放されたのでした。

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<
補足記事> ブラウナウ(オーバーエストライヒ州)のヒトラーの生家 by ジェフ

オーストリア政府は極右やネオナチの人々による巡礼や記念行事を避けたい。専門家委員会はヒトラーの生家を撤去するか「建物の根本的な改修」を行なうよう提言している。

この家を所有する女性は家を放棄するかわりに補償を受ける。この手続きを定めた特別法は今年の終わりまでに議会を通過する。

 

<エピローグ>  by  いぬい氏

オーストリアと日本のカフェを比較するのは面白かったです。ウィーンのカフェも、日本のカフェ同様、今は食べ物を出します。従って、これは根本的な相違点ではありません。最も印象に残ったのはオーストリアのカフェがもっと深い意味で存在しているということです。

旅行者としてウィーンではたくさんのカフェへ行ったことがあります。しかし、オーストリアの社会生活におけるカフェの深みに気付くことはありませんでした。オーストリアにおけるカ
フェの歴史の長さのみが日本のカフェとの違いの原因であるとは思われません。それはオーストリアのカフェをあるべき姿に保とうとするオーストリア人の強い意志のためでもあります。居間の延長がカフェであることは勿論です。同時に、オーストリアではたくさんの社会的機能がカフェに付与されています。ジェフ、記事を書いてくれてありがとう。おかげでオーストリアのカフェに関する理解を深めることができました。日本のカフェも面白いですけどね。

みなさんも「田舎暮らしは素晴らしい」の今季号を楽しまれたでしょうか。冬季号は間もなく出版します。

[English Version]

Outskirt Life Is So Beautiful Autumn Issue

Prologue: Autumn Cafe

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 coffee is ready
coffee is ready

A cafe is for all seasons. Why featuring cafe in this autumn issue? Jeff and Jun love cafe so much that we had discussed a possibility to launch an issue on the cafe in Austria and Japan long before.

Summer is gone and a cool breeze is wafting in our regions. What do you miss in autumn? No doubt, a cup of hot coffee to warm your body and mind.

So we ended up with compiling a short autumn issue of Outskirt Life. We wrote several articles about the cafe in coffee shops and at home over a lot of cups of coffee.

We hope you will enjoy our articles as well as pictures focusing on cafe and autumn.

 coffee machine
coffee machine

Chapter 1 – Cafe in Austria by Jeff

<History>

There are many legends how the Viennese coffee house started. The best known is related with the Second Turkish Siege of Vienna in 1683: Mr. Kolschitzky, dressed up as a Turk, sneaked into the enemy camp to deliver a message to Charles of Lorraine.
The reward for his courageous act consisted of sacks full of mysterious brown beans. With this output, he came up with the idea of a coffee house. But in reality, it was Mr. Deodato, who stood in the service of the Court in Vienna and was familiar due to his origin with the preparation of the coffee beans.

The typical features of the Viennese coffee house existed already at the start: the famous glass of water and the different shades of milk, as well as the billiard and card
game belonged to the coffee house visit. The card game, however, was considered dangerous and forbidden until the end of the 18th century and fines could ruin the coffee house owner.

It became customary to put on newspapers around 1720. This new service to be able to consume messages from all over the world, attracted intellectuals, writers, and artists. The “Kramers coffee house” in Vienna started with this and in contrast to other Cafés with loud debates, in this cafe calm reigned and was breached only by the rustling of newspapers. The monarchs considered this site with critical monarchy
newspapers as dangerous.

In the Middle of the 19th Century, there was the great breakthrough.

The foundation stone for a new era of the Viennese coffee house was Martin Diegand, who opened the first Viennese Concert Café. The Viennese were inspired and stormed the concerts. There were only a few sarcastic voices saying that the success would derive from the drawn out of endless debates and the politicizing.

Although Cafés went off partially at 6 o’clock in the morning with no place left to sit at 8am. Mozart loved to visit concert cafés, to examine the effect of his music first-hand. Also, Beethoven went there and played in coffee houses. In the 19th Century, it was the String Quartet with Josef Strauß senior and Johann Lanner, which provided for bursting coffee houses. Their reputation provided them with entrances all over Europe, where they were cheered like pop stars.

 coffee machine
coffee machine

<The Cafe Crises>

The “great cafe dying” began in the nineteen-fifties. Some famous Viennese coffee houses had to close due to changing leisure patterns of their customers and the growing popularity of American and Italian-style espresso bars. Fortunately, there are still many typical Viennese Cafes which have preserved their original charm.

In the years 1970 to 1983 social changes caused the most difficult times for the Viennese cafe. Car, second home,  and TV pushed the coffee house into the background. It was considered old-fashioned, and the “Heurigen” became
increasingly important. Additionally, laws regulating commercial and industrial business were changed, and many new cost-intensive regulations were installed. Many traditional coffee houses had to close at this time. In 1983 the Viennese coffee houses celebrated their 300th anniversary. Many Viennese began to reflect the qualities of their coffee houses again and the houses were full again. So the long crisis came to an end.

It also looks, as their popularity would rise again. Many Cafés live quite well thanks to the tourists, but the industryis apparently decimated. Each Year Cafes increase their prices. But some are careful. They say: “You must not overwhelm our guests. They
are not willing to pay more, and you must watch where the limit is. Many visitors respond grumpily at a ten cents increase. ” The owner of the “Cafe Sperl” wanted to increase prices in the Gumpendorfer Straße at the beginning of the year, he now says:
“My regular customers are misers and would complain horribly. But, after I leave from the whingers (complainers), I must be careful. “

Today the Viennese coffee house is booming as never before. Instead of the opportunity to make cheap phone calls, there is now the opportunity to surf the Internet. In addition to Waltz sounds by Johann Strauss now also modern DJ sound.
Viennese electronic artists have coined the world-famous term ‘Coffeetable-music’ with their melancholic grooving sounds. Starbucks & Co offer large sofas and self-service according to the American example. More than ever, people long for a small
breather with a cozy cup of coffee – a break from their daily life stress routine. The unique atmosphere of the Viennese coffee house also represents a fundamental requirement for people of all age groups in the new millennium.

As the coffee house is a place for communication, it can also be used for practicing small talk. Ideas can be exchanged without binding nature. This exchange of thoughts can also be carried out alone with the universe as a conversation partner. Where else,
on this planet, are such opportunities? The atmosphere is the striking point. That is why many writers have chosen the coffee house as a workplace. In a neutral, tidy place new ideas can be captured and brought to paper or tablet.

When comparing prices you have to take a regular coffee as a unit, for example, an espresso. The prices here range from 1,8€ to 2,5 or even 3,5€ depending on the location. Before the Euro started, a small espresso was 0,8 to 1€. This incredibly development in price may show you how Europeans feel about the Euro and prices.

 coffee machine
coffee machine

<Cafe And Jeff: A Dialogue>

Jun: Can you describe shortly what is the cafe in Austria?

Jeff: In general, you find two major groups of Cafes. The “classic” and the “modern style”. The traditional, classic cafes are mainly situated in Vienna. Their character is a place where time stands still. The furniture is old, newspapers pile up and there is
no music.

The modern ones play music, have newer furniture and offer more coffee creations.

In the end your taste of an “extended living room” makes the decision – and definitely the sort of coffee being served.

In a classic Café, people go there to browse through newspapers, magazines. Even students you who have to write enjoy this calm atmosphere. In the old days – and even now – it is a place where young, and older lovers spend their time there.

The café was considered as a place of democracy, as a point of view of the world and where one sits there for hours and misses nothing, as Stephan Zweig puts it.

Nowadays Cafés have added Wi-Fi to their newspaper collection and also menus to attract people.

There are about 28 different sorts of coffee you can order. This can take a while till you get through. But usually, people order “Verlängerter” or “Mokka”. When you go in a modern café with music you can also order “café latte” or “cappuccino” or local creations.

According to a recent study about ordered drinks, 75% order coffee, 41% cocoa and 36% tee.

When you go in a café, it is to meet people, to chat, to discuss important issues or simple to relax. To philosophize about life and its issues consolidates with the quality of the beans. That means good beans and a good coffee helps the brain to enter the universe of possibilities. I guess that view drove and still drives many thinkers and novelist.

The important point is the price for the cup. Since the Euro has been implemented prices have increased tenfold, and many people had to cut their café frequency
where they meet friends.

Cafe is also:

A melting pot with ten different languages around you.

A place for radio and TV interview and cabaret.

In Shopping Centers A place to rest.

For People with little income a way to save energy at home.

A Place where deals are made. (remember the “third man”)

Where political developments arise and take shape.

Where time stands still.

Jun: How often do you visit cafes?

Jeff: Depending on my family and work schedule my cafe visits range from 2-3 times a day to 2-3 times a month.

Jun: Does the taste of coffee differ largely depending on which cafe you choose?

Jeff: Coffee tastes differently according to the brand, so this is a very important factor when I choose a cafe .)

Jun: What is the purpose of people visiting cafes?

Jeff: Café can be a site for observation. People spend hours watching, reflecting on thoughts and dreams. This can be an inspiration for novelists and artists or for people who just want to see what is happening around them in the world. One major point is that as a guest you can stay for hours with one cup of coffee and feel a home. You sit alone and at the same time you are among people. Thoughts and social standing are treated as equal – A place where many revolutions have started to emerge.

Jun: When and on what occasions do you go to cafes?

Jeff: The “when” is quite difficult to describe as there are so many occasions.

There are times when you need a break from work before you go home.

There are times when you have to discuss specific issues or thoughts.

There are times when you just want to turn off your brain.

There are times when you want some inspiration and new ideas.

There are times when you just want to taste the coffee.

Jun: How do you choose cafes?

Jeff: When you choose your cafe, the criteria are the taste and the atmosphere. You have to feel comfortable and you the smell of the coffee has to meet your taste. The surrounding is also an important factor, like in a living room where you enjoy sitting there. When you hang out to watch your thoughts the sort of people moving in and out, passing by, are also essential for your inspirational drink. Sometimes you meet for business reasons to discuss issues in a quiet environment. Sometimes you like sitting there with friends, having fun and enjoy the music. The loudness or rather the quietness is a major factor for many people living in a loud world.
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Chapter 2 Japan and Cafe by Jun

<History>

European countries, represented by the Netherlands, discovered coffee in the Middle East in the 17th century and cafes and coffee houses appeared in Europe soon after. It was, however, not until 1856 that Japan first imported commercial coffee beans
from Europe. In 1888, the first full-fledged cafe emerged in Tokyo and disappeared within a few years. This was because coffee was very expensive then and Japanese litterateurs and artists did not yet understand the role of the cafe as a salon. Or, simply, it was probably because the taste of coffee didn’t attract the average Japanese. It is significantly different from the flavor of green tea which was far more familiar to Japanese at that time. Contradiction to this slow spread of coffee culture in Japan is that the first instant coffee (not patented) and canned milk coffee was invented by Japanese.

Now cafes are everywhere in Japan and the Japanese social life with no coffee is unthinkable. Having said so, I must mention that the cafe culture here so much differs from the European cafe tradition.

In Vienna, it was forbidden for a cafe to offer food until 1972. The UNESCO added cafes in Vienna to the list of intangible cultural heritage in 2011. These are just two examples of the differences of cafes between Austria and Japan.

<Cafe in Japan>

There are lots of cafes which lay emphasis on food rather than coffee. They serve not only light meals or snacks but serious luncheon and even gorgeous dinner. In this country, the distinction between cafes and diners is often blurred. Pure cafes only setting out coffee are very rare.

According to a survey, 124 out of 300 Japanese drink coffee at fast food restaurants. We have family restaurants with a free refill service where you can drink as much coffee and soft drinks as you want if you pay a few bucks. Coffee at these restaurants is generally disgusting not to mention. The survey makes it clear that cheaper coffee is better for almost 50% of Japanese though the same percent of them care the taste, too. At convenient stores, you can drink a cup of “fairly” good regular coffee at less than one dollar though much Japanese do mind the atmosphere and the interior when they choose cafes.

For many of Japanese, espresso is not the first choice. What is common among them is what Europeans call “Nescafe.” You can get it when you pour some hot water into espresso coffee to weaken its taste. “American coffee” is too weak for them. The coffee between espresso and American coffee is called “European coffee” which the majority of Japanese choose to drink. Of course, the Seattle-style coffee shops are increasing in Japan and you get the espresso with a lot of rich milk there.

When it comes to the purposes of visiting cafes, nearly 50% of Japanese drink coffee at cafes of any kinds to kill time or for taking a break. The same percentage of Japanese chat over cups of coffee. The second largest purpose, according to the survey, for Japanese to go to cafes is having lunch.

About 47% of Japanese spend half an hour to an hour at cafes at a time, nearly 22% an hour to an hour and a half, and almost 18% less than 30 minutes.

I have a personal feeling that Japanese visit cafes in the daytime and they go to bars, pubs, and taverns at night for having liquor to relax (or excite) themselves. Most of the cafes here close at around nine. Drinking places, which dominate cafes in number, open from evening until dawn.

In the eighties, “cafe bars” came into fashion, which offered both coffee and alcohol. What makes things complicated is that not all cafes in Japan are what are called cafes in Europe. An instance is “maid cafe” where girls wearing costumes of maids serve fancy food and drinks, not necessarily coffee, with charming smiles and words. Apparently, this is male-oriented and anti-feminism. What is more, this is not a cafe.

Other examples are “net (the Internet) cafe” and “manga (comic book) cafe.” At the net cafe, you can use a PC connected to The Internet and, if you want, you can drink some soft drinks including coffee. The manga (comic book) cafe is very akin to the net cafe. You can read as many comic books as you want and you can have free soft drinks (coffee if you like) there. Some people spend nights at these “cafes.” In other words, they function as cheap hotels as well and they are very different from European cafes.

In student quarters, you can usually find what Europeans call coffee shops where people enjoy music and discuss love, art, politics, and, very occasionally, the philosophy which Jeff likes. In the campus of Obihiro University of Agriculture and
Veterinary Medicine, a cafe offering coffee and cheesecakes opened last year. I will get there to find the atmosphere some day.

Here are some good cafes in Obihiro. Unfortunately, I don’t have time to drink coffee at the coffee houses recently. If time allows, I will visit there, take pictures and write about them.

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<Episode 1 The Sweetest and the Bitterest Coffee>

When I was a university student, I had a delightful girlfriend. The starting point of our romance was dramatic. I paid court to her over again and again though she had a fiance. She laughed at me at first but gradually inclined to me to become mine. I can’t
describe how happy I was then.

We often met and talked at various cafes. She was brought up in a rich and conservative family but she didn’t mind spending time with me at cheap student cafes and restaurants. Money didn’t matter but what mattered was love. The sweetest coffee and the happiest moment. I don’t remember precisely what we talked about
at cafes. Probably, trivial and nonsense things which were meaningful just for two of us.

After a while, I graduated from a Univerisity and made up my mind to study at a graduate school. I taught at a preparatory school to earn living and studied to pass the entrance exam to the grad school.

I had less time to meet her. So did she. She became a busy career woman getting through the undergraduate program. We chatted on the phone for a longer time instead of meeting in person.

Then my birthday came but nothing happened. She forgot it since she was meeting a friend on the day. I thought our relationship was over. A birthday is a birthday. Yet it was evident that she was not satisfied with me. Next day, she called me and apologized to invite me to her favorite five-star restaurant. I think I should have rejected her offer. But, as a result, I had the most luxurious full-course French dinner which was as tasteless as sawdust. She was beautiful that night. So what? We had no topic to talk each other and soon ended the silent dinner. I don’t know how much she paid for the dinner by her papa’s credit card.

About a week later, we met at McDonald’s. I started a talk about finishing the relationship. She had anticipated my move. She asked me if forgetting a birthday is so guilty as to break up. I answered not the birthday topic in particular induced me to separate but our overall relationship lost freshness. She finally agreed and proposed that we should remember how precious time we had together for two years. “Stay in touch!” was her last word. The McDonald’s coffee was the bitterest in my entire
life. I paid two dollars for our coffee. I still love her even though, three months later, she got pregnant and married a banker who was one of my closest friends.

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<Episode 2 An Idle Rich Woman Waiting At A Cafe>

When I was 32, I taught Japanese history and geography at a school in Sapporo where students learn to become Japanese-Language teachers. The ages of the students widely varied. The oldest was over 70 and the youngest was 20.

At that time, I found a nice cafe near my apartment. The capacity of the cafe was ten at most. I like small cafes because I can feel at home. Added to this, the master of the
cafe used selected South American coffee beans which I loved. After classes, a middle-aged woman asked me to let her know the name and address of my favorite cafe. I recommended that cafe to her. It was a grave mistake.

A week past and I often had calls from her saying that she was at the cafe and was glad if she could meet me. I was always pretty busy since I taught at the school after working at a think tank. When I rejected her request, she said, “It’s OK. I just wait for you until this coffee shop closes even though you can’t come here.”

Her call was nothing but a threat. She lived in a town far from Sapporo and took a long time to get to the cafe. When I didn’t appear, she wasted a lot of hours. Not coming there within a few-minute walk is an arrogant attitude toward her, isn’t it? She was forty something and knew a lot about male psychology. After three or four calls, I surrendered in the end to her subtle strategy and showed up.

She was reading a novel and smiled when she found me at the entrance. I felt I did something “good.” Yes, I played right into her hands. Thus I met her at that cafe several times. One day, she gave me a movie ticket.I couldn’t reject and watched a Hollywood love movie with her and had munificent dinner on her. Her glasses of wine went on. Something’s got to give! I knew that if this relationship accelerated in this manner, an inevitable destination must be sleeping with her.

She was married and her wealthy husband was running a big company producing racehorses. She was a woman of an enterprise with a liberal mind. It was always fun to talk with her while having good coffee. Though I thought I was a forward-looking
man who didn’t mind breaking down tradition, convention, and old moral, it was wrong. I didn’t have the self-confidence to elevate the stage of the association with her. I was also going with a girl, another student at the school.

At this difficult moment, I was given a chance to leave Japan to study in Canada. I thanked God. On the first day in Canada, a fresh wind blew under the cloudless blue sky, which released me from the nightmare of her stalking.

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<Supplementary Article>

– The H. house in Braunau – by Jeff

The government wants to prevent a kind of “Pilgrimage and memorial” for right wing people and neo-Nazis. An expert commission recommends to remove the building and start a “profound architectural transformation”.

The woman who owns the house will get a compensation for dispossession. The parliamentary process for this specific law should come into effect by the end of the year.

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<Eplogue> by Jun

Comparing Austrian and Japanese Cafes was interesting. Cafes in Vienna do serve food and wine, too, now as Japanese cafes do. So this is not a fundamental difference. What struck me the most was the existence of the cafe in a deeper sense in Austria.

As a tourist, I have visited many cafes in Vienna. Yet I didn’t realize the depth of the cafe in the social life of Austria. Not only the length of cafe’s history in Austria, it seems to me, causes this apparent difference from Japanese cafes. It is also a strong will of Austrians that shapes their cafes into what Austrian cafes should be. Extension of their living rooms are cafes, of course. At the same time, numbers of social functions are attached to the cafes in Austria. Thank you Jeff for your writings that have deepened my understandings of the Austrian cafe. Japanese cafes, too, are interesting places to visit though.

I hope not only we but you readers enjoyed this issue of “Outskirt Life Is So Beautiful”!

 

 

[Deutsch]

Cafés in Japan

In vielen Cafés wird das Essen mehr als der Kaffee betont. Neben leichten Mahlzeiten oder Snacks werden auch anständige Mittagessen und sogar wundervolle Abendessen angeboten. In Japan gibt es einen fließenden Übergang zwischen Cafés und Restaurant ähnlichen Lokalen. Reine Kaffeehäuser, die ausschließlich Kaffee anbieten, sind sehr selten.

Laut einer Umfrage trinken 124 von 300 Personen Kaffee in fast-food Restaurants. Für ein paar 100¥ gibt es unbeschränkt Kaffee und fast food Getränke umsonst.
Es erübrigt sich zu erwähnen, dass Kaffee dort geschmacklich besser ist.
Nach der gleichen Umfrage glauben 50% der Japaner dass Kaffee günstiger ist als angenommen.
Im gleichen Verhältnis wird japanischer Geschmack als wichtig eingeschätzt.
Bei der Auswahl des Cafes legen Japaner Wert auf Atmosphäre und Interieur, aber auch in kleinen Läden gibt es “so-la-la” Kaffee um 100¥.

Espresso Kaffee wird nicht von vielen Japanern getrunken. Der von den Europäern “Nescafe” genannte Kaffee wird normalerweise getrunken. Könnte man sagen, dass Wasser zum Verdünnen vom Espresso genommenen wird? Der amerikanische Kaffee ist für Japaner zu schwach. Zwischen Espresso und Amerikanischem Kaffee liegt der sogenannte “Europäische Kaffee” der von der Mehrheit der Japanern gewählt wird. Der “Seattle” Kaffee wird auch in Japan zunehmen, wenn man Espresso mit viel dicker Milch trinkt.

Der Beweggrund des Kaffeehausbesuchs bei 50% der Japaner ist eine Pause zu machen oder dort Zeit zu verbringen. Als zweitwichtigster Grund wird laut Umfrage das Kaffeehaus für Mittagsessen gewählt.
Ungefähr 47% der Japaner verbringen zwischen 30 Minuten und einer Stunde in einem Café. Das Umfrageergebnis zeigt bei fast 22% eine Stunde und bei fast 18% innerhalb einer halben Stunde.
Meinem persönlichen Empfinden nach, gehen Japaner während des Tages ins Café und am Abend in Bars und Pubs zur Entspannung und Anregung. Die meisten Kaffeehäuser schließen hier um 9. Die Bar ist zahlenmäßig häufiger als das Café und ist von Abend bis zur Morgendämmerung geöffnet.

Darüber hinaus wurden in den 80er Jahren ‘Café-Bars’ mit Kaffee und Alkohol beliebter. Um die Geschichte komplizierter zu machen sind nicht alle japanischen Cafés auch Cafés im europäischen Sinn. Als Beispiel gibt es das ‘Maid Cafe’, in dem Mädchen in der Kleidung von Zimmermädchen mit charmanten Lächeln und Worten ausgefallenes Essen und Getränke (nicht unbedingt Kaffee) servieren. Dies ist augenscheinlich für Männer und kein Café.

 

italy.greece.people.goverments.bonds

different causes.many causes.similar effects.

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